Vitamin D Spiegel

Der Vitamin D Spiegel im Blut ist vor allem abhängig von der Sonnenbestrahlungsdauer und dem individuellen Haupttypen. Bildquelle: Shidlovski / Shutterstock.com

Das Sonnenvitamin ist für die Gesundheit des Menschen von außerordentlich großer Bedeutung, da es, im Gegensatz zu anderen Vitaminen, nicht nur an einzelnen Stoffwechselvorgängen beteiligt ist, sondern für die Ordnung ganzer Systeme des menschlichen Organismus zuständig ist. Es ist für die Stärkung des Immunsystems und die Produktion von Abwehrkräften verantwortlich, für das Gehirn und Nervensystem sowie das Herz-Kreislauf-System. Doch das ist längst nicht alles, so dient das Vitamin, das eigentlich ein Prohormon ist, zur Prävention von Krebs und zahlreicher Erkrankungen.

Damit Vitamin D seine präventive Funktion erfüllen kann, müssen die Werte im Blut stimmen. Es ist deshalb wichtig, den Vitamin-D-Spiegel nicht außer Acht zu lassen und die Werte im grünen Bereich zu halten. Nur so können ein Defizit und eine ganze Reihe von Krankheiten verhindert werden.

Was ist der Vitamin D Spiegel?

Der Vitamin-D-Spiegel gibt eine Auskunft über die 25(OH)D-Werte im Blutserum. Es handelt sich dabei um die Form des Vitamin D, die mit Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems über das Blut durch den menschlichen Körper transportiert wird. Sie stellt die Messgröße der Versorgung durch Vitamin D dar.

Fettgewebe und Muskeln speichern Vitamin D, auf das nur in einem Notstand zurückgegriffen wird. Der Speicher wird im Sommer, wenn durch eine endogene Synthese ausreichend Vitamin D produziert werden kann, gefüllt und im Winter, wenn die Herstellung aufgrund des fehlenden Sonnenlichts stagniert, geleert. Je höher die Menge des gespeicherten Vitamins ist, umso höher ist auch das Gehalt im Blut. Das Einnehmen von Kapseln oder anderen Präparaten in einer angemessenen Dosierung pro Tag kann helfen, einen gesunden Vitamin-D-Spiegel zu erreichen.

Es wird also nicht das eigentliche Vitamin D, das Cholecalciferol, gemessen, sondern seine Speicherform, das 25-Hydroxy-Vitamin-D. Eine kürzere Schreibweise ist 25-OH-Vitamin-D3, meist wird es einfach als 25(OH)D bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Zwischenstufe des Vitamin D.

Nur die Speicherform 25-OH-D ist als Vitamin-D-Spiegel in der Lage, als Gleichgewicht zwischen Aufnahme und Verbrauch eine gewichtige Auskunft über die Werte zugeben.

Entstehung und Umwandlungsprozess von Vitamin D

Endogene Synthese von Vitamin D

Vitamin D Synthes

Synthese des Vitamin D. Bildquelle: Designua / Shutterstock.com

Synthese von Vitamin D aus der Nahrungsaufnahme

Vitamin D kann über bestimmte Lebensmittel, dazu zählen vor allem Fettfische, Innereien, Milchprodukte und Pilze, direkt aufgenommen werden. Auch hier wird es in der Leber zu 25-OH-D weiterverarbeitet und gespeichert. Bei Bedarf wird die Speicherform in der Niere in Calcitriol, die biologisch aktive Form des Vitamins umgewandelt.

Die ersten zwei Schritte der endogenen Synthese werden bei der Verarbeitung von Vitamin D, das über die Nahrung aufgenommen wird, übersprungen.

Wie kann man den Vitamin D Spiegel bestimmen?

Die einzige Möglichkeit, den Vitamin-D-Spiegel zu bestimmen, liegt in der Anwendung eines Bluttests. Schildert man einem Arzt die Symptome, die bei einem Vitamin-D-Mangel auftreten, oder spricht eine Vermutung darüber aus, führt er einen Bluttest durch. Die Ergebnisse über die Blutwerte werden an ein Labor geschickt, dort werden die 25-OH-D-Werte gemessen.

Bei dem eigentlichen Bluttest handelt es sich um eine gewöhnliche Blutabnahme. Sie erfolgt auf nüchternen Magen, um eine Verfälschung der Ergebnisse zu vermeiden. Auch eine vorherige Einnahme von Medikamenten sollte mit dem zuständigen Arzt abgesprochen werden.

Ist man sich anschließend über seine Vitamin-D-Werte im Klaren, ist wichtig, auf die angegebene Maßeinheit zu achten. Das Verwenden von zwei unterschiedlichen Einheiten führt oft zu Missverständnissen.

Ein Wert von 100 nmol/l, der als hoch erscheint, entspricht also dem Idealwert von 40 ng/ml. 1 ng/ml entspricht 2,5 nmol/l.

  • Der Vitamin-D-Gehalt im Körper wird in ng/ml oder nmol/l angegeben.
  • Die Höhe der Dosierung von Vitamin D wird in IE oder µg bzw. mcg angegeben.

Hinweis: Sollte der Vitamin-D-Wert bei einer augenscheinlich überaus hohen Zahl von 100 liegen, muss man nicht gleich in Panik ausbrechen. In einer der Maßeinheiten ist das Ergebnis tatsächlich viel zu hoch, in der anderen jedoch ein optimales Ergebnis.

Warum wird nicht die biologisch aktive Form von Vitamin D gemessen?

Auch in wissenschaftlichen Studien wird meist das 25(OH)D, die Summe von 25(OH)D2 und 25(OH)D3 gemessen. Es beschreibt die zirkulierende Hauptform von Vitamin D, die eine Halbwertszeit von 2-3 Wochen hat. Es handelt sich dabei um eine Summation der Zufuhr über die Nahrung und des Vitamins, das durch eine Sonnenexposition produziert wird. 25(OH)D stellt die einzige Möglichkeit dar, zu bestimmen, inwiefern der Vitamin-D-Gehalt des Patienten zu niedrig oder zu hoch ist.

Es ist nur logisch, zu vermuten, dass es sich bei der biologisch aktiven Form Calcitriol um den idealen Messwert für den Vitamin-D-Spiegel handeln müsste, es existieren allerdings zwei gute Gründe, weshalb er es nicht ist.

Die Halbwertszeit des zirkulierenden 1,25(OH)D3 beträgt lediglich 4-6 Stunden. Die Konzentration im Blut ist nur sehr gering und deshalb schwierig zu messen. Darüber hinaus gibt es kaum Auskunft über die gespeicherte Form von Vitamin D.

Darüber hinaus wird bei einer Unterversorgung oder einem Mangel an Vitamin D die Produktion der Parathormone (PTH) angekurbelt. Es wird der Nebenschilddrüse abgesondert und agiert als Gegenspieler zu Vitamin D. Beide sind an der Steuerung des Kalzium-Phosphat-Stoffwechsels beteiligt, sie wirken kontrovers. Aus einer Steigerung des PTH-Spiegels resultieren jedoch gewöhnliche oder gesteigerte 1,25(OH)D-Werte. Das macht eine 1,25(OH)D-Probe für die Messung des Vitamin-D-Status unbrauchbar.

Wie aussagekräftig ist der Vitamin D Spiegel?

Bei der Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels durch einen Test, der das Calcidiol bzw. den 25(OH)D-Wert im Blutserum misst, handelt es sich derzeit um die Variante mit der höchsten Aussagekraft. Der Wert bildet sich aus der Summe von 25(OH)D2 und 25(OH)D3.

Es handelt sich dabei zwar nicht um das eigentlich biologisch aktive Vitamin D, sondern um eine Vorstufe, die Speicherform, diese gibt allerdings einen guten Überblick über das Verhältnis zwischen der Aufnahme und dem Verbrauch.

Die Gründe, warum nicht das Vitamin-D-Hormon Calcitriol gemessen wird, liegen zum einen in seiner geringen Halbwertszeit und zum anderen in seiner Beeinflussung des PTH-Spiegels. Eine Steigerung der Parathormone bei einem Vitamin-D-Mangel würde das Ergebnis der Messung unbrauchbar machen. Zudem greift der Körper nur in einem Notstand auf die Speicherform zurück, das Calcitriol wird je nach Bedarf gebildet und unterliegt deutlichen Schwankungen.

Eine 1,25(OH)D-Probe (des Hormons Calcitriol) wird dennoch erfolgreich angewendet, nämlich um die Diagnose einiger vererbter und erworbener Störungen des Kalzium-Stoffwechsels zu unterstützen, da sie mit dem Veränderungen einer renalen oder extrarenalen Produktion von Calcitriol in Verbindung stehen.

25(OH)D ist der einzige Metabolit, den Vitamin-D-Spiegel zu bestimmen, und damit, inwiefern der Patient an einer Unterversorgung, einem Mangel, oder einer Vitamin-D-Vergiftung leidet.

Vitamin-D-Spiegel: Blutwerte

Die Bedeutung des Vitamin-D-Wertes
in ng/ml

und nmol/l
Vitamin-D-Vergiftung
über 150über 374
Überversorgung
90-150225-374
Hohe Werte
60-90150-225
Normalwerte
35-6080-150
Unterversorgung
20-3550-80
Vitamin-D-Mangel
unter 20unter 50

Welche Werte bedeuten einen Mangel?

Bei Werten in einem Bereich von 20-35 ng/ml Vitamin D im Blutserum spricht man von einer Unterversorgung. Hier können sich erste negative Anzeichen bemerkbar machen. Spätestens aber aus einem starken Vitamin-D-Mangel von unter 20 ng/ml entstehen Konsequenzen für die Gesundheit.

Diese zeigen sich besonders in einem Defizit an Calcium und ungesunden Knochen. Die Kalzium Absorption des Darms sinkt und die Produktion des Parathormons angekurbelt. Der Grund dafür ist, dass Vitamin D für die hormonelle Regulation des Kalziumstoffwechsels verantwortlich ist, und die Aufnahme von Kalzium bei einem Vitamin-D-Mangel behindert wird.

Neben Vitamin D wird das Vitamin K2 benötigt. Um ideale Effekte erzielen zu können, benötigt der Körper Vitamin K2 und D, sie wirken nur als Team. Das Vitamin K2 ist dafür zuständig, das Calcium an den erforderlichen Stellen im Körper einzubauen. Für den Transport von Calcium sind zudem bestimmte Proteine maßgebend, die ohne ausreichende Mengen an Vitamin K2 nicht arbeiten können. Deshalb ist es sinnvoll die Aufnahme des Vitamins K2, bei einer Steigerung von Vitamin D, ebenso zu erhöhen. Beide Vitamine sind für die Knochen von großer Bedeutung.

Die Knochen verlieren an Festigkeit und die Entstehung von Erkrankungen der Knochen, wie Osteoporose oder Rachitis, wird begünstigt.

Was tun bei einem niedrigen Vitamin-D-Spiegelwert?

Ab einem Wert von unter 35 Nanogramm Vitamin D pro Milliliter ist es ratsam, den Spiegel im Auge zu behalten und alles daran zu setzen, dass dieser nicht weiter sinkt und vielmehr erhöht wird. Der Spiegelwert muss aufrechtgehalten werden, damit keine gesundheitlichen Folgen entstehen.

Spätestens, aber wirklich allerspätestens, ab einem Wert von unter 20 ng/ml besteht Handlungsbedarf. Es wäre jedoch besser, wenn es gar nicht so weit kommt und die Werte schon vorher gesteigert werden.

Dies ist im Grunde auf zwei Arten möglich:

  1. Sonne tanken, um den Speicher zu füllen

Der menschliche Körper ist durch eine endogene Synthese in der Lage, das Vitamin selbst herzustellen. Alles was er dafür benötigt, ist Sonnenlicht, oder besser gesagt UV-B-Strahlen. Diese müssen stark genug sein, um zu wirken. Deshalb ist es wichtig, den Vitamin-D-Speicher im Sommer zu füllen, damit der Mensch im Winter darauf zurückgreifen kann und kein Notstand entsteht. Befinden sich die Werte leicht unter dem Normalwert, genügt es meist, mit Anbeginn des nächsten Frühlings vermehrt Zeit draußen zu verbringen. Dabei ist eine direkte Sonneneinstrahlung wichtig, die nicht durch Glas oder Sonnenschutzmittel behindert wird.

15 bis 20 Minuten in der Sonne reichen in der Regel für die meisten Menschen aus. Besonders im Sommer sollte darauf geachtet werden, nach dieser Zeit eine Sonnencreme aufzutragen, damit der Haut keinen Schaden zugefügt wird.

  1. Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln

Gelingt es einem Menschen aufgrund diverser Faktoren nicht, genügend Zeit in der Sonne zu verbringen oder leidet er bereits an einem Defizit, sollte eine Supplementierung stattfinden. Durch eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wird die Konzentration im Blutserum erhöht. Es können aber auch Medikamente eingenommen werden. Dies ist besonders bei einem stark ausgeprägten Vitamin-D-Mangel sinnvoll, da die Medikamente meist hochdosiert sind. Sie müssen jedoch vorher von einem Arzt verschrieben werden.

Jeden Tag Lebensmittel zu sich zu nehmen, die Vitamine enthalten, reicht nicht aus und kann den Spiegel nicht aufrechterhalten. Ein optimaler Status ist nur durch eine endogene Synthese oder angemessene Dosierung von Supplementen zu erreichen.

Was ist ein optimaler Vitamin-D-Spiegelwert?

Ein 25(OH)D-Wert von 35-60 ng/ml wird in Deutschland und auch einem Großteil der Wissenschaftler anderer Länder als normal angesehen. Mit einem Normalwert gehen in der Regel keine gesundheitlichen Konsequenzen einher, diese zeigen sich erst bei einer Unterversorgung – auch wenn sich Forscher hier nicht ganz einig sind – oder spätestens einem starken Vitamin-D-Mangel unter 20 ng/ml. Das Ziel sollte es dennoch sein sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen einen Spiegel von über 30 ng/ml aufrechtzuerhalten, um die gesundheitlichen Vorteile, die Vitamin D zur Verfügung stellt, in vollem Umfang zu nuten.

Doch normale Werte bedeuten nicht automatisch einen optimalen Vitamin-D-Spiegel, sie bedeuten lediglich, dass kein Grund zur Angst vor negativen Konsequenzen besteht. Die Frage nach dem Idealwert ist bis dato nicht geklärt, es gibt aber deutliche Hinweise, die für einen Wert im höheren Normal sprechen. Etwa scheint ein Wert von 40 ng/ml die Funktion der Muskeln von älteren Personen sehr gut zu unterstützen.

Bei einem Wert von 35 ng/ml gibt es also nichts zu befürchten, der optimale Blutwert befindet sich jedoch vielmehr über einem Wert von 40 ng/ml, vermutlich in einem Bereich von 40-60 ng/ml.

Studien zum idealen Vitamin-D-Spiegel

Einige Wissenschaftler und Ärzte haben es sich zur Aufgabe gemacht, den bestmöglichen 25-OH-D-Wert zu bestimmen, und auch einige Studien beschäftigen sich mit der Frage nach dem optimalen Vitamin-D-Spiegel. Mit welchem exakten Wert tatsächlich die stärksten gesundheitlichen Vorteile einhergehen, wird bis heute diskutiert.

Nichtsdestotrotz geht aus einigen Studien hervor, dass ein guter Normalwert mindestens 30 ng/ml betragen muss. Außerdem scheint ein höherer Normalwert oder ein Wert, der leicht über dem normalen Bereich liegt, mehr positive Auswirkungen zu haben als ein niedriger Normalwert von 30 ng/ml. Bei einer fehlenden endogenen Synthese über die Haut täglich Kapseln oder andere Präparate, die Vitamin D3 enthalten, ein zu nehmen, kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Vitamin D beugt mitunter Diabetes (sowohl Diabetes Typ 1 als auch Diabetes Typ 2), Krebs oder Erkrankungen der Haut und des Herz-Kreislauf-Systems vor.

Ein Wert von ≥33 ng/ml reduziert das Darmkrebs-Risiko um die Hälfte

Eine Meta-Analyse, die fünf Studien beinhaltet, hat sich dem optimalen Vitamin-D-Spiegel für die Prävention von Darmkrebs gewidmet. Da aus vorherigen Studien hervorgeht, dass eine niedrige Dosis Vitamin D nicht vor dieser Krebsart schützt, haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, ob eine höhere Dosis das Auftreten verringern kann.

Die Ergebnisse der Studien wurden in fünf gleich große Bereiche eingeteilt mit medianen 25(OH)D-Werten von 6, 16, 22, 27 und 37 ng/ml. Sie kamen zu der Folgerung, dass das Risiko von Darmkrebs mit einem 25(OH)D-Wert von ≥33 ng/ml um die Hälfte reduziert, verglichen mit ≤ 12 ng/ml. Mit diesen Nachweisen geht der Ratschlag einer Einnahme von 1000-2000 IE Vitamin D pro Tag einher, das entspricht 25 mcg bis 50 mcg täglich, da diese in der Lage ist, die Häufigkeit von Darmkrebs mit minimalem Risiko zu verringern.

Werte in einem Bereich von 35-40 ng/ml fördern die Muskeln

Eine Gesundheitsumfrage der ambulanten US-Bevölkerung mit einem Alter ab 60 Jahren hat herausgefunden, ob und wenn ja, inwiefern sich eine höhere 25-OH-D-Konzentration auf die Funktion der unteren Extremitäten bei aktiven und inaktiven Personen auswirkt.

Die schlechtere Funktionalität bei einem niedrigen Spiegel wurde an einer linearen Regressionsanalyse, einer graphischen Darstellung nach einer Kontrolle des Aktivitätslevels (aktiv oder inaktiv) und weiteren potenziellen Störfaktoren abgeschätzt. Für den gestoppten 2,4 Meter Geh-Test und einen wiederholten Aufsteh-Test wurden eigene Analysen durchgeführt.

Die Ergebnisse sind eindeutig. Bei aktiven wie auch inaktiven ambulanten Personen über 60 Jahren bessern sich die Funktionen der unteren Extremitäten des Bewegungsapparats bei einem 25-OH-D-Wert von 35-40 ng/ml im Blutserum deutlich. Das Einnehmen von Kapseln, die Vitamin D3 enthalten, hilft, die Werte zu erhöhen und Symptome zu lindern.

Ein hoher Vitamin-D-Wert führt seltener zu Knochenbrüchen

Eine Placebo-kontrollierte stichprobenartige Studie  hat fünf Jahre lang jeden vierten Monat die Vitamin-D-Werte von Personen im Alter zwischen 65-85 Jahren untersucht. Manchen Probanden wurde eine Supplementierung, anderen ein Placebo verabreicht. Anschließend wurden die Werte mit der Anzahl der Frakturen verglichen.

Das Risiko eines Knochenbruchs im Allgemeinen hat sich bei der Vitamin-D-Gruppe um 22% verringert, und das der typischen osteoporotischen Frakturen um 33% – bei einem Wert von über 30 ng/ml, verglichen mit einem Wert von 14 ng/ml, der bei älteren Personen nicht unüblich ist.

Eine weitere Studie kommt bei einem Wert von 30-35 ng/ml auf ein vergleichbares Ergebnis.