Solarium mit UVB Bestrahlung

Solarienbesuche sind eine Möglichkeit zur Steigerung des Vitamin D Spiegels, wenn die Solarien auch UV-B Bestrahlungen anbietet. Shutterstock.com elRoce / Shutterstock.com

Vitamin D ist für die Gesundheit des Menschen von großer Bedeutung. Es stärkt das Immunsystem, verhindert die Entstehung zahlreicher Erkrankungen, lindert Symptome und dient sogar zur Risikoreduktion von Krebs. Es sollte deshalb alles daran getan werden, einen Vitamin-D-Mangel zu verhindern.

Das Wissen über die Funktionen von Vitamin D ist heute weit verbreitet. Doch die Bewohner Nordeuropas und auch die Menschen in Deutschland befinden sich in einer prekären Situation, das Fehlen von Sonnenlicht ermöglicht es ihnen hierzulande nicht, den Vitamin-D-Spiegel im Winter aufrechtzuerhalten.

Sie sind dazu gezwungen, auf Alternativen zur endogenen Synthese mit Hilfe natürlichen Sonnenlichts umzusteigen, denn auch eine ausgewogene Ernährung ist nicht in der Lage, das Problem zu lösen. Lebensmittel, die Vitamin D enthalten, in alltägliche Rezepte einzubauen, unterstützt den Vitamin-D-Gehalt im Körper zwar, er kann jedoch nicht ausschließlich durch eine Einnahme der Lebensmittel aufrechtgehalten werden.

Trotzdem ist es sinnvoll, Vitamine in die Nahrung und Rezepte aufzunehmen. Auch eine Supplementierung von Vitamin D kann helfen, den Mangel auszugleichen. Doch es gibt einen weiteren Lichtblick, nämlich den Blick auf die künstliche Bildung von Licht und die Strahlung von Solarien.

Mit Hilfe von Solarien Vitamin D Spiegel erhöhen?

Eine allgemeingültige Antwort gibt es auf die Frage, ob Solarien Vitamin D produzieren, nicht. Es gibt zwar welche, die dazu in der Lage sind, jedoch sind es verhältnismäßig wenige. Die endogene Synthese von Vitamin D mit Hilfe des künstlichen Lichts aus Solarien ist abhängig von der Art der Strahlen, die sie verwenden.

Der menschliche Organismus ist nur dann fähig, Vitamin D herzustellen, wenn UV-B-Strahlen auf die Haut treffen. Das Provitamin 7-Dehydrocholesterol, welches in unseren Körpern zur Genüge vorhanden ist, benötigt sie, um in verschiedenen Etappen zu Vitamin D weiterverarbeitet zu werden. Es stellt die Ausgangssubstanz dar und wird mit Hilfe der Strahlen durch eine photochemische Reaktion in Prävitamin D3 umgewandelt, dieses wandelt sich wiederum in Vitamin D um.

Es wird an das Vitamin-D-bindende Protein (DPD) gebunden und nach einem Transport in die Leber durch Hydroxylierung weiterverarbeitet. In der Leber wird Vitamin D, genauer gesagt das nun entstandene 25(OH)D, gespeichert. Die Substanz wird deshalb als Speicherform bezeichnet. Bei Bedarf greift der menschliche Organismus auf das gespeicherte Vitamin D zurück und es entsteht die biologisch aktive Form, das Hormon Calcitriol. Dieses wird in der Niere umgewandelt.

Dieser Umwandlungsprozess macht eines klar: Ohne UV-B-Strahlen kommt keine endogene Synthese von Vitamin D zustande. Doch in einigen Solarien werden bis heute nur UV-A-Strahlen verwendet. Diese unterscheiden sich grundsätzlich von UV-B-Strahlen, da sie schwächer sind und tief in die Haut, bis in die Epidermis eindringen. Das unterscheidet die UV-Strahlen:

UV-B-Strahlen
UV-A-Strahlen
Energiereicher als UV-A-Strahlen
Energieärmer als UV-B-Strahlen
Dringen nur bis in die Oberhaut ein
Dringen tief bis in die Epidermis ein
Vitamin-D-Synthese
-
Verantwortlich für den Neuaufbau von Pigmenten und der Bräune der Haut
Verantwortlich für die Umverteilung der Pigmente und eine ausgeglichene Bräune
Erhöht durch Pigmente den Eigenschutz der Haut
Induzierte Pigmente besitzen keine schützende Eigenschaft
Hauptauslöser für Sonnenbrände
Hauptauslöser für Allergien, Neurodermitis und Juckreiz sowie für schwarzen Hautkrebs und die Hautalterung

Die Auswahl des Solariums ist dabei entscheidend, es muss eine Bestrahlungsart angeboten werden, die mindestens 2% UV-B-Strahlen enthält. Manche Sonnenstudios werben sogar speziell mit einem Modus für die Vitamin-D-Synthese, bei dem ausschließlich UV-B-Strahlen verwendet oder Lichtspektren sinnvoll kombiniert werden. Der gelegentliche Besuch eines Solariums wird deshalb von einigen Ärzten empfohlen. Fortschritten in der Technologie haben wir es jedoch zu verdanken, dass in einigen Solarien mittlerweile auch UV-B-Strahlen verwendet werden. Es gilt also ein Solarium zu finden, dass eine solche Art der Bestrahlung anbietet. Auch wenn sich das Licht von der natürlichen Sonneneinstrahlung unterscheidet, ist die künstliche Lichtmischung dieser Solarien in der Lage, Vitamin D zu produzieren.

Trotzdem sind Solarien für eine endogene Vitamin-D-Synthese nur bedingt geeignet. Eine übermäßige Nutzung von Solarien wirkt sich ebenso schädlich auf die Gesundheit aus wie ein zu langes Sonnenbad ohne Schutz. Das künstliche Licht birgt einige Gefahren, indem freie Radikale produziert werden. Sie entstehen durch Überbelastung der Verbrennungsprozesse in Mitochondrien und versetzen biologisches Gewebe in oxidativen Stress.

Sie schädigen dabei das Gewebe und können es sogar vollständig zerstören. Durch eine Verbindung mit Reaktionspartnern, die ebenfalls als freie Radikale freigesetzt werden können, entsteht eine Kettenreaktion, mit der fatale Konsequenzen einhergehen können. Entsteht durch eine Verletzung des Gewebes eine Veränderung der DNA, verursacht dies Erbgutschäden und erhöht das Risiko von Hautkrebs.

Der Besuch in Solarien kann sich zwar als sinnvoll herausstellen, sollte aber nur in Maßen genossen werden, um gesundheitsschädigende Auswirkungen zu vermeiden.

Außerdem ist es ratsam, den Körper nach einem Besuch mit ausreichend Antioxidantien zu versorgen, die freien Radikale unschädlich machen können. Dafür eignet sich besonders Obst und Gemüse, aber auch Säfte und Green Smoothies bieten eine gute Gelegenheit.

Wie viel Vitamin D kann durch das Solarium produziert werden?

Eine dänische Studie hat sich der Frage gewidmet, ob und inwiefern ein Besuch von Solarien den Vitamin-D-Spiegel im Winter aufrechterhalten kann.

60 Teilnehmer wurden entweder einmal die Woche, alle zwei Wochen oder alle vier Wochen einer UV-B-Belichtung von einer Erythem-Standard-Dosierung (SED) ausgesetzt, bei der ungefähr 88% des Körpers bestrahlt wurden. Die Vitamin-D-Werte wurden vor Behandlungsbeginn, jede vierte Woche vor der Exposition und zwei Tage nach der letzten UV-B-Exposition gemessen.

Die 25(OH)D-Werte sind mit einer wöchentlichen UV-B-Exposition deutlich angestiegen (von 29 ng/ml auf 34 ng/ml), wohingegen eine Bestrahlung alle zwei Wochen die Werte lediglich aufrechterhalten hat. Bei denjenigen Probanden, die der Exposition nur einmal im Monat ausgesetzt wurden, ist der 25(OH)D-Wert sogar erheblich gesunken (von 22 auf 19 ng/ml).

Dermatologen folgern daraus, dass eine Besonnung von 88% des Körpers alle zwei Wochen mit einer UV-B Standard-Dosierung in der Lage ist, den Vitamin-D-Spiegel im Winter aufrechtzuerhalten. In einer einzigen Sitzung wird eine Menge produziert, die der Einnahme von 10.000 IE entspricht.

Experten streiten zwar darüber, wie häufig ein Solarium besucht werden kann, ohne dass gesundheitliche Schäden entstehen, jedoch sollte eine Höchstzahl von einer Bestrahlung pro Woche in keinem Fall überschritten werden.

Es ist durch den wöchentlichen Besuch eines Solariums also möglich, den Vitamin-D-Bedarf auch im Winter zu decken, jedoch stellen Nahrungsergänzungsmittel eine gesündere Alternative dar, da eine Schädigung der Haut und des Allgemeinwohls bei einer ordnungsgemäßen ausgeschlossen ist. Ist im Sommer zumindest ein Bruchteil des Vitamin-D-Speichers gefüllt worden, reicht eine Bestrahlung alle zwei Wochen aus – auch diese Option hält weniger Gefahren bereit.

Wie lange und wie oft sollte man besonnt werden?

Generell gilt: Solarien wie auch Sonnenlicht im Übermaß sind schädlich für die Haut und begünstigen die Hautalterung sowie das Hautkrebsrisiko. Eine allgemeingültige Regel, wie oft man ein Solarium ohne Konsequenzen besuchen darf oder wie oft man es besuchen sollte, um den Vitamin-D-Spiegel zu decken – besonders der Hauttyp und der Vitamin-D-Speicher spielen dabei eine Rolle.

Die Gefahr von Solarien ist noch immer ein heißes Thema bei Experten. Die höchste Anzahl der Besuche ohne negative Folgen liegt bei 50 pro Jahr, damit wäre eine wöchentliche Besonnung im Ramen. Doch andere sprechen von einer Höchstzahl von 40 oder gerade einmal 30 erlaubten Besuchen pro Jahr – damit wären nur noch zwei bis drei Sitzungen im Monat möglich.

Die genaue Anzahl ist stark abhängig vom Hauttyp und der Frage, ob und inwiefern die Haut im Sommer bereits strapaziert wurde.

Damit entstehen gewisse Bedingungsfelder für eine Nutzung von Solarien, die unschädlich ist und zugleich die endogene Synthese von Vitamin D fördert.

Hauttyp Abhängigkeit

Helle Hauttypen sind am empfindlichsten. Sie werden von ihrem blonden oder roten Haar und ihren blauen oder grünen Augen gekennzeichnet. Da ihre Haut am empfindlichsten ist, sollten sie im Sommer ein Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden und auch die Solarienbesuche in Maßen genießen.

Je dunkler die Haut wird, desto weniger empfindlich ist sie. Zudem erhöht sich die Eigenschutzzeit, also die Zeit, wie lange die Haut der Sonne ohne das Entstehen von Rötungen und Schäden ausgesetzt werden kann. Damit geht einher, dass Personen mit dunkler Haut, das Solarium länger und häufiger besuchen können als diejenigen mit heller Haut. Und das ist auch gut so, denn sie brauchen wiederum länger, um Vitamin D zu produzieren. Der erste Schritt sollte damit die Ermittlung des Hauttyps sein.

Art der Solarium-Bestrahlung

Der wichtigste Punkt im Hinblick auf die Vorbereitung stellt das Präzisieren eines Solariums dar. Es muss eine Bestrahlungsart angeboten werden, die einen verhältnismäßig hohen Anteil an UV-B-Strahlen enthält, am besten über 2%.

Manche Sonnenstudios werben sogar speziell mit einem Modus für die endogene Vitamin-D-Synthese, bei dem ausschließlich eine sinnvolle Kombination von Lichtspektren verwendet wird, die perfekt auf die Produktion von Vitamin D ausgelegt ist.

Solarien, denen es bisher nicht gelungen ist, sich an den Fortschritt in der Technologie anzupassen und nur einen geringen Anteil von UV-B-Strahlen anbieten, sollten für das Ziel der Herstellung von Vitamin D gemieden werden.

Dauer und Häufigkeit der Bestrahlung

Der wöchentliche Besuch eines Solariums ist in der Lage, den Vitamin-D-Spiegel deutlich anzuheben, wohingegen eine Bestrahlung alle zwei Wochen ausreicht, um die Werte aufrechtzuerhalten. Die Dauer und Häufigkeit einer Bestrahlung, die sich als sicher erweist, gehört noch immer zu den kritischen Themen von Ärzten und Wissenschaftlern. Da ein Großteil der Experten von erlaubten 30-40 Besuchen pro Jahr ausgeht, stellt eine Besonnung alle zwei Wochen eine sichere und sinnvolle Modifikation dar.

In einer einzigen Sitzung, die mit einer Ganzkörperbestrahlung dem Standard von Solarien entspricht, wird eine Menge an Vitamin D produziert, die der Einnahme von etwa 10.000 IE entspricht.

Die Dauer der empfohlenen Bestrahlung ist von Typ zu Typ unterschiedlich, dunkle Hauttypen können sich länger besonnen lassen, ohne Schäden davonzutragen, der hellste Hauttyp, Typ I, sollte aufgrund seiner Sensibilität gänzlich auf den Besuch eines Solariums verzichten, der Haut zu Liebe. Für ihn empfiehlt es sich stattdessen auf die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zu setzen.

Für die Hauttypen II-VI gilt: Bei der ersten Besonnung sollte man auf die Reaktion der Haut abwarten und lieber eine kurze Zeitdauer von 5 Minuten wählen. Wenn keine Rötungen oder ähnliche Beschwerden entstanden sind, können die Hauttypen III und IV die Dauer der Bestrahlungen auf 10 Minuten erhöhen, Typ V 15 Minuten und Typ VI sogar auf 20 Minuten – Personen mit dunkler Haut sind schließlich weniger empfindlich und benötigen länger, um Vitamin D herzustellen.

Anhand dieser Merkmale lässt sich der Hauttyp und die optimale Dauer der Bestrahlungen in den Folgeseitzungen erkennen:

Hauttyp
Merkmale
Dauer der Bestrahlungen
I – Keltischer Typ
Sehr helle Haut, rote oder blonde Haare, blaue Augen
II – Nordischer Typ
Helle Haut, rote oder blonde Haare, blaue oder grüne Augen5 Minuten
III – Mischtyp
Helle Haut, jede Haar- und Augenfarbe möglich10 Minuten
IV – Mediterraner Typ
Leicht gebräunte Hautfarbe, braunes Haar, grüne oder braune Augen15 Minuten
V – Dunkle Haut
Dunkle Haut, braunes oder schwarzes Haar, braune oder dunkelbraune Augen15 Minuten
VI – Schwarze Haut
Schwarze Haut, schwarzes Haar, dunkelbraune Augen20 Minuten

Die Häufigkeit der Sitzungen sollte verringert werden, wenn der Vitamin-D-Speicher im Sommer bereits zu einem gewissen Punkt gefüllt wurde. Wurde die Haut in der warmen Jahreszeit bereits belastet, sollte die Häufigkeit im Winter reduziert werden, um ihr keinen Schaden zuzufügen. Hier kann ein Besuch alle drei Wochen eine sinnvolle Alternative darstellen.

Ist das Solarium gefährlich? Verursacht ein Solarium Hautkrebs?

Die regelmäßige Nutzung von Sonnenbanken ist keineswegs ungefährlich. Es ist wichtig, über die Themen Gefahren und Risiken einer Behandlung Bescheid zu wissen. Eine starke künstliche UV-Strahlung schädigt der Haut und erhöht das Krebsrisiko ebenso wie starke natürliche Sonnenstrahlen.

Das sagt die Deutsche Krebsgesellschaft zur Nutzung von Solarien:

„Nicht nur die natürliche Sonne, auch die UV-Strahlung künstlicher Sonnenbanken kann die Entstehung von Hautkrebs begünstigen.“ (Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft)

Die Kombination künstlicher UV-Strahlen, die in Solarien verwendet wird, kann das Krebsrisiko zwar erhöhen, jedoch nur bei einer irregulären Nutzung, das heißt bei einem zu langen oder zu häufigen Besuch von Sonnenbanken.

Wird eine kurze Behandlungsdauer von lediglich 5-20 Minuten eingehalten, bringt der Besuch eines Solariums vermutlich mehr Vorteile für die Gesundheit mit als Nachteile. Denn der heutige Forschungsstand beweist, dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel in der Lage ist, das Hautkrebsrisiko zu verringern. Damit dient auch ein Sonnenbad in Maßen, egal ob künstlich oder natürlich, zur Prävention von Hautkrebs. Voraussetzung hierfür ist, dass die ausgewählten Solarien eine Bestrahlungsart anbieten, die mindestens 2% UV-B-Strahlen enthält, oder einen speziellen Vitamin-D-Modus.

Vor einem wöchentlichen Besuch von Solarien wird jedoch dringend abgeraten, eine Sitzung alle zwei oder drei Wochen reicht vollkommen aus, denn UV-B-Strahlen im Übermaß schädigen der Haut deutlich – sie begünstigen sowohl die Hautalterung als auch das Risiko für Hautkrebs.

Studien zu Sonnenstudio-Nutzung und Vitamin D Spiegel

Sonnenbaden optimiert den Vitamin-D-Spiegel und erhöht die Knochendichte

Bei einer Querschnittsanalyse wurden 50 Probanden geprüft, die regelmäßig ein Sonnenstudio besuchen, und 106 Kontrollpersonen. Ziel war es herauszufinden, ob und inwiefern die Nutzung einer Sonnenbank die 25(OH)D-Werte in die Höhe schnellen lässt.

Und das Ergebnis ist mehr als eindeutig: Probanden, die regelmäßig ins Solarium gehen, weisen einen deutlich höheren Vitamin-D-Spiegel auf als Kontrollpersonen, mit Durchschnittswerten von stolzen 46 ng/ml im Vergleich zu 24 ng/ml Vitamin D im Blutserum.

Die regelmäßige Nutzung von Sonnenbänken, die UV-B-Strahlen abgeben, hebt die Vitamin-D-Werte beachtlich an. Außerdem hat sich jeder Teilnehmer einem Test zur Knochendichte der Hüfte und der Wirbelsäule unterzogen und die Wissenschaftler kommen zu der Annahme, dass Solarien eine Unterstützung für das Skelettsystem darstellen und damit Krankheiten wie Osteoporose verhindern könnten.

Solarien fördern die Gesundheit

Eine Meta-Analyse der Literatur und Studien, die in den 30 Jahren zwischen 1981 und 2011 veröffentlicht wurden, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wirkung von UV-Strahlen auf die Gesundheit des Menschen zu untersuchen.

Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Solarien eine wesentliche Quelle für Vitamin D darstellen und Menschen mit heller Haut, besonders denjenigen, die in Nordeuropa leben, helfen können, ihren niedrigen Vitamin-D-Spiegel zu erhöhen. Diese Erhöhung der Werte bringt einige Gesundheitsnutzen mit sich.

Solarien und Urlaub in sonnigen Gebieten auf einer Stufe

Wissenschaftliche Studien bestätigt, dass nicht nur ein Urlaub in sonnigen Gebieten, sondern auch der regelmäßige Besuch eines Solariums den Vitamin-D-Gehalt in die Höhe treiben kann. Eine skandinavische Studie stellt beide Gegebenheiten sogar auf eine Stufe.

Fazit zu Solarien und Vitamin D Spiegel im Blut

Die Strahlung von Solarien kann im Winter dazu beitragen, den Vitamin-D-Spiegel anzukurbeln oder aufrechtzuerhalten. Dabei stellt die Auswahl des Solariums und die Art der Bildung des Lichts den wichtigsten Punkt dar, es muss eine Art angeboten werden, die einen verhältnismäßig hohen Anteil an UV-B-Strahlen enthält. Ideal sind Solarien, die mit einer sinnvollen Kombination von Lichtspektren einen speziellen Vitamin-D-Modus anbieten. Eine regelmäßige Bestrahlung in Solarien kann ein Mangel verhindern, einzig und allein Personen des Hauttyps I sollten gänzlich auf diese Variante verzichten, da ihre Haut äußerst sensibel ist – diese sollten sich lieber für eine Einnahme von Kapseln oder anderer Präparate entscheiden.

Alle anderen Typen haben die freie Wahl, sowohl eine Supplementierung als auch der Besuch von Solarien können helfen, den Vitamin-D-Bedarf sicherzustellen. Präparate, die Vitamin D3 enthalten, werden in Form von Kapseln, Tabletten oder Tropfen angeboten, auch gibt es Produkte, die zusätzlich weitere Vitamine wie das Vitamin K2 enthalten. Nährstoffkombinationen sind sinnvoll, um den Mangel schnellstmöglich auszugleichen, Symptome zügig zu lindern und Krankheiten wie Osteoporose vorzubeugen.