Vitamin D für Babys

Eine ausreichende Vitamin D Versorgung ist für Babys und Kleinkinder unabdingbar. Bildquelle: riopatuca / Shutterstock.com

Nicht nur Erwachsene sollten auf einen gesunden Vitamin-D-Spiegel achten, auch Babys und Kleinkinder müssen bereits angemessen versorgt werden. Der lebenswichtige Stoff stärkt das Immunsystem, erleichtert eine Krebsbehandlung und fördert die Gesundheit der Knochen und des Herzens.

Die positiven Auswirkungen einer Nahrungsergänzung mit Vitamin D in der Schwangerschaft beweisen die Wichtigkeit für Mutter und Kind. Bereits im Mutterleib werden die Knochen des Babys gestärkt und vor Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes geschützt. Außerdem wird Vitamin D für eine gesunde Entwicklung des Gehirns benötigt.

Eine Einnahme von Vitamin D ist nicht nur für schwangere Frauen bedeutend, auch Babys und Kinder müssen den Stoff für ihre Gesundheit aufnehmen.

Warum sollten Babys Vitamin D bekommen?

Vitamin D ist an einigen Prozessen des menschlichen Organismus beteiligt. Für Babys ist Vitamin D besonders wichtig, da das Prohormon nicht nur diejenigen Funktionen erfüllen soll, die es auch bei Erwachsenen erfüllt, sondern zusätzlich die Entwicklung des Kindes fördert.

Die Bedeutung von Vitamin D steigt immer weiter an, moderne Studien bestätigen wieder und wieder neue Effekte des Sonnenvitamins. Wissenschaftler und Agenturen ändern deshalb oft ihre Empfehlung bezüglich der Tagesdosis von Vitamin D.

Vor einiger Zeit wurde eine Aufnahme von Vitamin D3 erst ab einem Alter von zwei Monaten befürwortet, mittlerweile sind sich Experten sicher, dass der Stoff schon vorher von Bedeutung ist. Deshalb wird bereits kurz nach der Geburt eine Dosis von 400 IE pro Tag empfohlen. Das liegt daran, dass neue klinische Studien die Sicherheit einer Einnahme für Kinder im Säuglingsalter bestätigt haben und sich für zahlreiche positive Assoziationen aussprechen.

Vitamin D erfüllt bei Kindern hauptsächlich eine präventive Wirkung. Eine adäquate Aufnahme ist wichtig, um schweren Erkrankungen vorzubeugen.

Vitamin D für eine gesunde Entwicklung der Knochen

Eine gesunder Vitamin-D-Spiegel im Blut und eine Nahrungsergänzung im Säuglingsalter steht mit einer höheren Knochenmineralmasse vor der Pubertät in Verbindung.

An einer wissenschaftlichen Studie aus der Schweiz haben 106 gesunde europide Mädchen vor der Pubertät teilgenommen haben, die in zwei Gruppen unterteilt wurden. Die einen erhielten im ersten Lebensjahr eine Supplementierung, die anderen hingegen nicht. Anschließend wurde ihre Knochenfläche, der Knochenmineralgehalt und die Vielgestaltigkeit des Vitamin-D-Rezeptoren-Gens untersucht.

Diejenigen, die im frühen Kindheitsalter genügend Vitamin D durch eine Ergänzung aufgenommen haben, weisen eine höhere Knochenmineralmasse auf Ebene der radialen Metaphyse, des Schenkelhalses und Schenkelrings auf. Vitamin D wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Knochen aus und bringt klare Vorteile für das spätere Leben der Kinder mit.

Vitamin D gegen Rachitis

Vitamin D ist durch seine gesunde Wirkung auf die Knochen in der Lage, Rachitis vorzubeugen. Es handelt sich um eine mit Vitamin-D-Mangel verbundene Krankheit der wachsenden Knochen im Kindesalter. Eine gestörte Mineralisation führt zu einer Störung der Wachstumsfugen.

Es ist lange bekannt, dass Vitamin D für das Wachstum der Knochen unentbehrlich ist, und eine Rachitis dadurch verhindert werden kann. Als Heilmittel für Rachitis ist es seit Anfang des 19. Jahrhunderts bekannt, es wurde durch seine Bedeutung für die Knochenmineralisierung bekannt. Dieser Effekt wird in einigen Studien bestätigt, auch Wissenschaftler und Verbände wie die Canadian Paediatric Society empfehlen für eine Prävention von Rachitis eine Aufnahme von 400 IE Vitamin D täglich für Babys und Kinder.

Vitamin D gegen Diabetes bei Kindern

Eine Einnahme von Vitamin D reduziert nicht nur bei Erwachsenen das Risiko von Typ-1-Diabetes, sondern auch bei Tieren und Kleinkindern.

Typ-1-Diabetes ist die Folge eines Autoimmunprozesses mit einer Zerstörung von Betazellen der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren. Vitamin D, genauer gesagt das Hormon Calcitriol, besitzt eine immunregulatorische Wirkung und ist in der Lage, Diabetes vorzubeugen und unterstützend zu behandeln. Umgekehrt kann ein Vitamin-D-Mangel die Ursache von Diabetes mellitus sein, er stellt einen wesentlichen Risikofaktor für die Entstehung der Krankheit dar.

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft bestätigt eine Unterstützung der Insulinproduktion durch Diabetes. Außerdem erhöht es die Insulinempfindlichkeit und stabilisiert damit den Blutzuckerstoffwechsel. Eine Supplementierung für Kinder verringert das Risiko einer Erkrankung, auch kann eine Vitamin-D-Therapie bei bereits entstandenem Diabetes die Funktion der Betazellen maßgeblich verbessert werden.

Eine angemessene Vitamin-D-Supplementierung für Kleinkinder kann helfen, das zunehmende Vorkommen von Typ-1-Diabetes aufzuhalten und umzukehren.

Vitamin D gegen Autoimmunerkrankungen bei Kindern

Diabetes mellitus zählt zu den Autoimmunerkrankungen, bei der eine Überreaktion des Immunsystems wichtige körpereigene Zellen zerstört, da es sie fälschlicherweise als fremd und gefährlich einstuft. Eine geregelte Zufuhr an Vitamin D ist bereits im Kindesalter wichtig, da es in der Lage ist, solche Erkrankungen zu verhindern.

Vitamin D beeinflusst das adaptive Immunsystem, indem es die Produktion regulatorischer T-Zellen anregt und sie beeinflusst. Dazu gehört zum Beispiel die Helferzelle des Typs 2, die an der Ausschüttung von Antikörpern beteiligt und für die Immunreaktion unentbehrlich ist.

Seine Wirkungsweise verhindert eine Überreaktion des Systems. Dadurch unterbindet es die Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Diabetes Typ-1 oder rheumatoide Arthritis.

Vitamin D ist nachweislich in der Lage, eine Entstehung von Autoimmundiabetes zu verhindern und die Erkrankung zu behandeln.

Vitamin D für das Immunsystem von Babys und Kindern

Vitamin D unterstützt nicht nur das adaptive Immunsystem, sondern auch das angeborene, indem es die Produktion der Abwehrstoffe, von antimikrobiellen Peptiden, wie Cathelicidin und Defensin reguliert. Sie sind äußerst wirksam gegen Viren und Bakterien, da sie Krankheitserreger zerstören. Vitamin D ist deshalb in der Lage, Infektionen aller Art sowie Grippe oder einer Erkältung vorzubeugen und sie zu bekämpfen.

Bereits bei Babys und Kindern moduliert Vitamin D das Immunsystem. Damit verbessert es zum Beispiel eine atopische Dermatitis bei Kindern. Dermatitis bezeichnet eine entzündliche Reaktion der Haut. Durch seinen Einfluss auf das Immunsystem und seine entzündungshemmende Eigenschaft kann Vitamin D eine Entstehung der Erkrankung verhindern und sie ergänzend unterstützen.

Darüber hinaus ist das Vitamin in der Lage, allergische Reaktionen im Allgemeinen oder Asthma, eine chronische, entzündliche Krankheit der Atemwege, zu verhindern. Ein geschwächtes Immunsystem und ein häufiges Auftreten von Infektionen sind Symptome eines Vitamin-D-Mangels.

Für die Gehirnentwicklung

Vitamin-D-Rezeptoren sitzen überall im Körper, auch in den Nervenzellen des Gehirns. Dadurch kommt dem Prohormon eine wesentliche Bedeutung in der Entwicklung und Funktion des Gehirns zu.

Für Säuglinge und Kleinkinder ist eine geregelte Einnahme von Vitamin D deshalb besonders wichtig, das bestätigen Hirnforscher und Ärzte. Eine Nahrungsergänzung wird empfohlen, da die Gehirnentwicklung stark Vitamin-D-abhängig ist und ein Defizit negative Folgen mit sich ziehen kann.

Ist Vitamin D für das Baby notwendig?

Vitamin D ist an der Entwicklung der Knochen und des Gehirns von Kindern beteiligt, es unterstützt das Immunsystem und verhindert Überreaktionen, außerdem beugt es Knochenerkrankungen, Infektionen, Atemwegserkrankungen oder Diabetes vor.

Eine Einnahme von Vitamin D für das Baby ist dringend zu empfehlen, denn häufig erleiden auch gestillte Babys einen Vitamin-D-Mangel. Sie halten sich kaum draußen auf und verzehren keine Lebensmittel, die es enthalten. Selbst wenn sie sich im Freien befinden, erreichen die UV Strahlen sie nicht. Auch Ärzte weisen nach der Geburt gerne darauf hin, auf den Gehalt des Kindes zu achten, und schlagen nicht selten eine Nahrungsergänzung vor. Das Vitamin D wird dabei mit dem Essen verabreicht, indem es in die Nahrung untergemischt wird.

Vitamin D ist an zahlreichen Prozessen des menschlichen Körpers beteiligt, es ist für Erwachsene wie auch für Kinder und Babys lebensnotwendig. Es wurde durch seine Bedeutung für die Knochen von Kindern zu Beginn des 20. Jahrhunderts überhaupt entdeckt – es steuert die Aufnahme von Kalzium und Phosphat und ist deshalb zwingend notwendig, um eine Entstehung von Rachitis zu verhindern.

Vitamin D und Vitamin K2 sind bedeutende Knochenbaustoffe, gemeinsam lagern sie das Calcium ein. Das Vitamin K2 ist dafür zuständig, das Kalzium an den erforderlichen Stellen im Körper einzubauen. Für den Transport des Kalziums ist zudem ein bestimmtes Protein unerlässlich, welches ohne ausreichende Mengen an Vitamin K2 nicht arbeiten kann. Das Protein ist an das Vitamin K2 gebunden, weshalb es zusammen mit Vitamin D die Gesundheit der Knochen fördert und zur Prävention von Krankheiten wie Osteoporose dient.

Fehlt es dem Kind an Vitamin D, verursacht das Ungleichgewicht der Stoffe hormonelle Gegenregulationsmechanismen. Die Mineralisation der Knochen ist gestört und die Organisation der Wachstumsfugen bei Kindern gerät außer Kontrolle. Rachitis bezeichnet damit eine mit Vitamin-D-Mangel verbundenen Erkrankung der Knochen, bei dem das Wachstum der Knochen von Kindern gestört ist. Sie wird als Gegenstück zur Osteoporose und Osteomalazie bei Erwachsenen angesehen.

Vitamin D ist bereits in jungen Jahren und besonders im Säuglingsalter notwendig. Es ist für den Einbau von Calcium, die Stärke der Knochen und eine gesunde Entwicklung des Kindes zwingend erforderlich – alle Wirbeltiere sind dabei auf das Vitamin angewiesen.

Warum haben Babys zu wenig Vitamin D?

Kleinkindern ist eine Herstellung durch den eigenen Körper über die Haut, welche die wesentliche Quelle für Vitamin D darstellt, nicht möglich. Sie halten sich kaum im Freien auf, und wenn sie sich draußen befinden, dann nur in einem Kinderwagen oder ähnlichem, sodass keine direkte UV Einstrahlung erfolgt.

Sie verzehren keine Vitamin-D-haltigen Lebensmittel, denn diese umfassen überwiegend Fettfische, Lebertran oder Innereien. Die einzigen Lebensmittel, die Vitamin D3 enthalten und sich für die Ernährung eines Babys eignen, sind tierische Produkte wie Eiweiß, Eigelb und Milch. Es ist ihnen nicht möglich, das Vitamin selbst aufzunehmen. Dies führt dazu, dass jedes Kind, das nicht ausreichende Mengen über die Muttermilch aufnimmt, an einem Defizit leidet, mit dem scherwiegende gesundheitliche Folgen einhergehen können, wie eine Störung des Knochenwachstums (Rachitis).

Es gibt zwei Möglichkeiten, um einen Vitamin-D-Mangel bei Kindern zu vermeiden. Nimmt eine Mutter genügend Vitamin D zu sich und stillt das Kind, versorgt sie es mit dem lebenswichtigen Vitamin. Die Voraussetzung dafür ist, dass sie selbst größere Mengen zu sich nimmt, als sie benötigt. Dies ist jedoch nur selten der Fall, da eine endogene Synthese im Winter in solch einem Ausmaß aufgrund der mangelnden Stärke der Sonne nicht möglich ist.

Wird diese Bedingung nicht erfüllt oder stillt eine Mutter ihr Kind nicht, ist eine Supplementierung mit speziellen Präparaten für Kleinkinder, die 400 IE Vitamin D enthalten, oder für stillende Mütter die einzige Möglichkeit, den Haushalt auszugleichen.

Vitamin D auch für gestillte Babys?

Es ist möglich, den Bedarf eines Kindes durch die Muttermilch zu decken. In diesem Fall ist es nicht nötig, den Stoff durch Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich zuzuführen.

Leiden gestillte Babys an einem Vitamin-D-Mangel, ist meist eine schlechte Versorgung der Mutter schuld. Nur wenn sie selbst mehr Vitamin D zu sich nimmt, als sie benötigt, kann sie das Defizit durch Muttermilch aufheben.

Damit dies gelingt, muss sie in etwa 5.000-6.000 IE Vitamin D3 täglich zu sich nehmen, um sowohl ihren Spiegel als auch den ihres Babys zu decken. Eine Aufnahme in dieser Höhe ist jedoch äußerst unwahrscheinlich, da es den meisten Menschen nicht gelingt, ihren eigenen Tagesbedarf von 2.000-3.000 IE zu decken und ihre Werte im Blut aufrechtzuerhalten. In der Regel enthält ein Liter Muttermilch bei einer adäquaten Aufnahme bei 120 Mikrogramm Vitamin D, liegt ein Mangel vor, reduziert sich dieser deutlich, teilweise sogar um die Hälfte.

Den meisten Babys sollten deshalb durch eine Nahrungsergänzung mit speziellen Vitamin-D-Präparaten für die Zeit nach der Schwangerschaft unterstützt werden. Ob es sich dabei um Tabletten, Kapseln oder Tropfen handelt, ist in der Regel nebensächlich. Tropfen können jedoch hervorragend in die Nahrung der Kinder untergemengt werden.

Nur durch eine Ergänzung können sich Gehirn und Knochen des Kindes ordnungsgemäß entwickeln, auch für das Immunsystem und eine Prävention von Infektionen ist das Vitamin notwendig. Neben der Supplementierung für Kinder bietet sich auch eine Einnahme von Präparaten für die Mutter an, so ist sie in der Lage, den Vitamin-D-Haushalt aufzubauen, den sie für eine gesunde Versorgung des Kindes benötigt.

Richtige Dosierung für Babys und Kleinkinder

Gelingt es trotz Stillen und einer angemessenen Ernährung für Babys nicht, den Vitamin-D-Bedarf zu decken, bieten sich Präparate, besonders diejenigen in Form von Tropfen, an, um den Haushalt ergänzend zu unterstützen. Das Vitamin D wird einfach unter die Nahrung des Kindes gemischt. Es ist jedoch auch eine Einnahme von Tabletten nötig – diese werden oft nach der Geburt des Kindes von Ärzten empfohlen, meist handelt es sich dabei um Fluoretten.

Entscheiden sich die Eltern für eine Nahrungsergänzung, ist es hilfreich, sich an von Ärzten empfohlenen Werten einer Dosierung zu orientieren. Für Babys gilt eine Dosis von 400 IE pro Tag als angemessen. Frühgeburten benötigen eine höhere Dosis von 1.000 IE pro Tag, da ihre Knochen und auch andere Organe weniger ausgebildet sind und deshalb mehr Unterstützung benötigen.

Ausgeglichene Vitamin-D-Werte im Blut tragen dazu bei, Rachitis, Infektionen, Atemwegserkrankungen wie Asthma und Entwicklungsstörungen in späteren Jahren zu verhindern.

Bedingungen einer Dosierung für Babys, Kleinkinder und Mütter

Ob die stillende Mutter oder das Kind Vitamin-D-Präparate einnehmen, ist in der Regel nebensächlich. Bei Frühgeburten ist es dennoch wichtig, dass sie selbst das Vitamin D3 zugeführt bekommen und nicht die Mutter. Ihre Frühreife ist meist damit verbunden, dass sie nicht genügend Muttermilch zu sich nehmen. Eine direkte Verabreichung an das Baby schließt das Risiko eines Mangels komplett aus.

Wie viel Vitamin D eine stillende Mutter benötigt, hängt von der endogenen Synthese und von der Jahreszeit bzw. der Sonneneinstrahlung ab. Der Bedarf steigt mit dem Ende des Sommers immer weiter an, seinen Höhepunkt findet er im Winter. Anschließend sinkt der Bedarf wieder. Ob bei einer Nahrungsergänzung Kapseln oder Tropfen verwendet werden, ist nebensächlich. Die flüssige Form bietet im Gegensatz zu Kapseln jedoch den Vorteil, dass sich das Vitamin bereits in einer öligen Lösung befindet, wodurch es optimal aufgenommen werden kann.

Diese Dosierungen werden für Mutter und Kind nach der Geburt empfohlen, ein Vitamin-D-Mangel lässt sich damit vermeiden:

Supplementierung für
Dosierung
Ab wann?
Für nicht gestillte sowie gestillte Babys, die weniger als 1 L an Milch zu sich nehmen, die reich an Vitamin D ist
400 IEBeginn in den ersten Tagen nach der Geburt
Babys mit dunkler Haut
> 400 IEBeginn in den ersten Tagen nach der Geburt
Frühgeburten
800 IE Direkt nach der Geburt
Kinder
800 IEAb 1 Jahr
Für die stillende Mutter
2.000-6.000 IE abhängig von der endogenen Synthese und Jahreszeit-

Studien zu Vitamin D für Babys und Kleinkinder

Notwendigkeit von Vitamin-D-Präparaten nach der Geburt sowie für Kinder und Jugendliche

Ein Vitamin-D-Mangel bei Babys, Kindern und Jugendlichen kommt selbst in einem sonnigen Land wie Griechenland oft vor, das bestätigt eine Studie, die den Defizit in einer Untersuchung durch Blutabnahmen festgestellt hat.

In den Sommermonaten ist ihr Vitamin-D-Spiegel zwar ausreichend, dennoch gelingt es ihnen nicht, ausreichend große Mengen aufzubauen, um den Vitamin-D-Speicher für den Winter zu füllen. Beinahe die Hälfte der Kinder und Jugendlichen leidet im Winter unter einem Defizit. Am höchsten ist der prozentuale Anteil bei den 15-18-Jährigen mit 47%.

Säuglinge und Kleinkinder haben umso schlechtere Chancen, da sie sich meist nicht direkt, sondern nur bekleidet oder in einem Kinderwagen in der Sonne befinden. Eine adäquate Bildung von Vitamin D über den Körper ist somit unmöglich. Ein Mangel wirkt sich besonders negativ auf den Kalzium-Phosphat-Haushalt aus.

Säuglingen würde eine direkte Verabreichung von Präparaten oder eine Erhöhung der Muttermilch der stillenden Mutter helfen, einen Vitamin-D-Mangel und damit einhergehende Symptome zu verhindern. Bei Kleinkindern lohnt es sich, die Milch mit Vitamin-D in Tropfenform zu stärken. Für Kinder und Jugendliche empfiehlt sich das Untermengen von Vitamin D in beliebte Getränke oder Essen.

Stillen allein reicht nicht aus

Eine pakistanische Studie des Aga Khan Hospital belegt, dass ein Großteil der gestillten Babys an einem Vitamin-D-Mangel leidet und an Rachitis erkrankt. Das Phänomen ist auf äußerst niedrige Vitamin-D-Werte im Plasma der Mutter zurückzuführen. Sie selbst leiden an einem Mangel, und es ist ihnen nicht möglich, ihr Kind ohne eine Einnahme von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln ausreichend zu versorgen.

Wissenschaftler empfehlen deshalb prophylaktische Einnahme von Vitamin D in Höhe von 400 IE für Säuglinge und Kleinkinder und 800 IE für Frauen in der Schwangerschaft und während der Stillzeit. Denn Stillen allein reicht nicht aus, der Gehalt der Muttermilch muss stimmen, um eine Mangelerscheinung und Rachitis bei Kindern zu verhindern.

Vitamin D im Kindesalter reduziert das Risiko von Diabetes

Eine Meta-Analyse aus England, die vier Fall-Kontroll-Studien und eine Kohortenstudie enthält, hat sich der Frage gewidmet, ob eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D im Säuglings- und Kindesalter eine Entstehung von Diabetes verhindern kann.

Ihre Ergebnisse bestätigen, dass eine Supplementierung in der führen Kindheit das Risiko von Typ-1-Diabetes deutlich reduzieren kann. Sie weisen dabei auf eine Dosenabhängigkeit hin, je höher der Gehalt an Vitamin D ist, umso mehr wird die Gefahr einer Erkrankung verhindert. Eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln für Babys und Kinder wird empfohlen, um einer Entstehung von Krankheiten vorzubeugen.